Versenkung von Salzlauge gefährdet Trinkwasser
Einschränkung der Genehmigung ist ein erster Schritt in die richtige RichtungDie K+S AG darf bis November 2011 nur noch 8 Millionen Kubikmeter Salzlauge in den Untergrund versenken. Das ist die Hälfte dessen, was bisher möglich war. Das Regierungspräsidium hat damit eine richtige Entscheidung getroffen.
Was Experten schon lange wissen wird nun endlich von den Genehmigungsbehörden anerkannt: die Versenkung von Salzlauge in den Untergrund gefährdet Grundwasser und Trinkwasser und muss so schnell wie möglich beendet werden.
Der Druck auf die K+S AG nimmt mit dieser Entscheidung weiter zu. Das Unternehmen muss die anfallende Menge Salzlauge so schnell wie möglich reduzieren und neue Entsorgungswege erschließen. Im November 2011 wird über den neuen Grenzwert für die Einleitung von Salzlauge in die Werra entschieden. Dann ist der nächste Schritt fällig.
K+S ist als Verursacher der Umweltbelastung in der Pflicht, Lösungswege zu entwickeln und umzusetzen. An einer Einstellung der Versenkung von Salzlauge bis Ende 2011 führt kein Weg vorbei. Die Werra muss bis 2020 schrittweise salzfrei werden.




